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Jüdisches Leben in Hamburg: CDU-Abgeordneter unterstützt zwei Vereine

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Andreas C. Wankum, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter und Mitglied im Kulturausschuss, hat sich für die Stärkung des jüdischen Lebens in Hamburg stark gemacht. Die Förderung von insgesamt 7.000 Euro kommt aus der Tronc-Abgabe. Mit den Geldern werden der Jüdische Salon am Grindel e.V. und der Chabad Lubawitsch Hamburg e.V. mit jeweils 3.500 Euro unterstützt.

Der Jüdische Salon am Grindel e.V. führt regelmäßig Veranstaltungen im Café Leonar am Grindelhof durch. Dessen Besonderheiten sind ein ausgewähltes Büchersortiment und Gebäck nach alten jüdischen Rezepten. Der Verein sieht sich selbst als ideeller Rahmen des Caféprojektes. Er soll das jüdische Leben im Grindelviertel, dem alten Zentrum des Hamburger Judentums, unterstützen. Die Troncgelder werden für Ausstellungspaneelen im Rahmen einer Ausstellung auf dem Hamburger Architektursommer benötigt.

Chabad Lubawitsch Hamburg e.V. ist ein Ableger der gleichnamigen internationalen jüdischen Bewegung. Die Philosophie von Chabad Lubawitsch hat eine intellektuelle Perspektive entwickelt, die es jedem einzelnen Juden erlaubt, sein Leben treu nach der Tora zu gestalten ohne den einzelnen Menschen zu bevormunden. Mit den Fördergeldern sollen eine Wandtafel, ein Beamer und eine Bibliothek für Kinder angeschafft werden.

Andreas C. Wankum dazu: „Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung die Vielfalt und Offenheit für die unterschiedlichsten religiösen Strömungen in Hamburg stärken können."

Bei den Glücksspielen Roulette und Black Jack ist es üblich, dass Spieler einen Teil ihres Gewinns als Trinkgelder in Form von Jetons abgeben. Diese werden in einen speziellen Behälter gesteckt: die „Troncbüchse". Vier Prozent des Gesamtaufkommens an Troncgeldern werden jährlich an den städtischen Haushalt abgeführt und von der Bürgerschaft für gemeinnützige Zwecke in kleineren Beträgen an Vereine und Institutionen vergeben. Besonderen Wert wird auf die Förderung von Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien, für Sportvereine sowie für diverse andere soziale und kulturelle Einrichtungen gelegt.

© Andreas Wankum MdHB 2019